Fridays For Future Würzburg


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Rede von Linda (Fridays for Future)

auf dem Straßenbahn-Klimastreik am 27.02.2026

Hallo liebe Menschen, schön, dass ihr heute Alle hier seid Wir sind hier heute nicht nur in Würzburg, sondern in ganz Süddeutschland, in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz , Hessen und Bayern, um kurz vor den Landtags und Kommunal Wahlen nochmal ganz klar zu machen, was wir, was viele der Bürger*innen fordern und zwar eine zukunftsfähige Politik.

Klimapolitische Entscheidungen finden nicht nur auf Bundesebene satt. Ganz viele konkrete Themen fallen eben auch auf Landes oder Kommunalebene an. Kommunen entscheiden etwa über Parks, Stadtbegrünung, Fahrradinfrastruktur, Strom und Energiewende oder auch ÖPNV. Eine Stellschraube die wir kommunal angehen können, die auch mitunter am meisten CO2 Emmissionen verursacht ist der Verkehr. Genau deshalb wollen wir vor dieser Wahl besonders darauf aufmerksam machen. Mobilität ist ein Grundrecht. Und wir erwarten, dass in Zeiten einer Klimakrise diese Mobilität im Zuge einer Verkehrswende auch klimagerecht und für Alle zugänglich ist.

Vor genau 20 Tagen waren wir schonmal auf der Straße um bessere Fahrradinfrastruktur zu fordern, und das ist ein wichtiger Teil der Verkehrswende, aber ein anderer großer Teil sind öffentliche Verkehrsmittel und genau deswegen ist das heute der Fokus.

Das ÖPNV Angebot muss eigentlich eine so gute Alternative sein, dass sich alle Menschen darauf verlassen können zu jeder Uhrzeit in die Stadt, zur Uni, zur Arbeit oder nach Hause zu kommen.

Was bräuchte es dafür?

Der ÖPNV muss kostengünstig und barrierefrei sein. Das Deutschlandticket wird teurer und teurer und eine Einzelfahrt kostet schnell um die 3-4 Euro. In Erlangen etwa sind alle Busfahrten in der Innenstadt kostenlos, das könnte ein Ansatz sein. Viele Haltestellen und ÖPNV Angebote sind außerdem immernoch nicht barrierefrei, aber dazu hören wir später von Zoe mehr Anbindung der Stadtteile. Beispielsweise der Weg von Lengfeld zur Uni ist leidig aber es gibt sehr viele gute Beispiele, wo man, wenn man mit dem ÖPNV unterwegs ist einen großen Umweg fahren muss, weil direkte Verbindungen nicht existieren Abends muss man je nachdem wo man wohnt genau planen wie und wann man noch nach Hause kommt. Die Stadt plant seit Jahrzehnten die Linie 6 und sie ist immernoch nicht da. Das wir sich so wies aussieht wohl jetzt tatsächlich die nächsten Jahre endlich ändern aber Selbst wenn sie jetzt endlich die nächsten Jahre kommt, ist das Straba Netz definitiv noch ausbaufähig, man könnte zum beispiel eine Linie 7 nach Versbach bauen, das war auch mal im gespräch, oder die Linien unter einander noch besser verbinden ÖPNV ermöglicht nicht nur eine klimagerechte, sondern auch eine sichere, kostengünstige Mobilität für Alle, sprich für Alte, Kinder, Studis, Familien, die vllt kein Auto haben, oder nicht fahren können/ dürfen. Uns ist bewusst, dass die Stadt Würzburg mit der angespannten Haushaltslage nicht alle Projekte direkt umsetzen kann. Aber wir fordern von jeder demokratischen Partei und von allen antretenden Kandidierenden dieser Listen, dass die klimagerechte Transformation unserer Stadt, und dazu gehört auch der ÖPNV, absolute Priorität in allen Überlegungen hat.